Anton Bruckner: Motetten und Messe in f-moll, Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 40 in g-moll, KV 550

Die f-moll-Messe Bruckners war ein Auftragswerk für die Wiener Hofkapelle, wurde allerdings von ihr wegen „Unspielbarkeit“ abgelehnt. Erst vier Jahre später, 1872, kam es mit dem Opernorchester und dem Wiener Singverein unter der Leitung des Komponisten zur Uraufführung. Sie wurde zum ersten großen Erfolg für Bruckner in Wien. In den folgenden Jahren arbeitete Bruckner die Messe noch viermal um, bis er endlich zufrieden war. Wunderbar zarte Melodien wechseln sich mit gewaltigen Klang-Eruptionen ab und halten die Zuhörer in Atem: die f-moll-Messe entwickelte sich zum beliebtesten Chorwerk der Romantik.
Auch Mozarts große g-moll-Sinfonie hatte zunächst Startschwierigkeiten: Die Aufführung bei dem Mäzen Gottfried van Swieten geriet so schlecht, dass der Komponist den Raum verlassen haben soll. In einer zweiten, überarbeiteten Fassung stellte sie Mozart erneut dem Publikum vor und die Sinfonie avancierte zu einem der bekanntesten Werke Mozarts überhaupt.

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