Kunst der Chormusik
Anglistenchor Heidelberg

Termin
Sa. 11.07.2026, 19:30 Uhr
Was entsteht, wenn ein Chor nicht einem vorgefertigten Plan der künstlerischen Leitung folgt, sondern sich seine Musik selbst aussucht? Wenn Stimmen nicht nur singen, sondern auch mitgestalten?
Beschreibung
Diese Fragen beantwortet der Anglistenchor Heidelberg unter der Leitung von Alexander Albrecht mit seinem Konzert in der Reihe Kunst der Chormusik.
Abendkasse: 10 € | Ermäßigt: 5 €
Ermäßigung für Studierende, Schwerbehinderte, Kinder ab 13 Jahre
Kinder bis 12 Jahre: 2 €
Förderkreismitglieder: 8 €
Zum Programm
„Wishes" ist ein Programm, das aus den Wünschen der Sängerinnen und Sänger gewachsen ist. Sie haben Werke vorgeschlagen, die sie als passend empfanden oder die ihnen über die Jahre wichtig geworden sind.
Den geistlichen Teil eröffnet Rheinbergers doppelchörige Messe in Es-Dur, die „Cantus Missae" von 1878. Im Kyrie und Gloria, spielen sich zwei vierstimmige Chöre im Wechsel zu, bevor sie im achtstimmigen Klang zusammenfinden. Daneben stehen Mendelssohns achtstimmiges „Mitten wir im Leben sind", die englische Chortradition mit Thomas Tallis („If ye love me") und Orlando Gibbons („Drop, drop, slow tears") sowie John Rutters „God be in my head".
Den geistlichen Teil eröffnet Rheinbergers doppelchörige Messe in Es-Dur, die „Cantus Missae" von 1878. Im Kyrie und Gloria, spielen sich zwei vierstimmige Chöre im Wechsel zu, bevor sie im achtstimmigen Klang zusammenfinden. Daneben stehen Mendelssohns achtstimmiges „Mitten wir im Leben sind", die englische Chortradition mit Thomas Tallis („If ye love me") und Orlando Gibbons („Drop, drop, slow tears") sowie John Rutters „God be in my head".
Weltlich beginnt das Programm mit Vaughan Williams „Silence and Music". Brittens „Advance Democracy" von 1938 fällt heraus: ein politisches Chorstück, das im Schatten des Münchner Abkommens entstand, mit hartem, drohendem Beginn und einem Aufbruch ins helle C-Dur. Zwei sechsstimmige Sätze von Brahms – „Darthulas Grabgesang" und „All meine Herzgedanken" – führen in die deutsche Romantik, Poulencs „Belle et ressemblante" und Saint-Saëns' „Les fleurs et les arbres" ins französische Repertoire. Den Abschluss bildet Hugo Wolfs „Resignation".
Der Anglistenchor Heidelberg
Mit dem Anglistenchor gibt es am Anglistischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg seit 1990 einen eigener Chor, dessen Repertoire von der Renaissance bis zu Aufführungen zeitgenössischer Komponisten reicht. Der Chor gestaltet mehrere Male im Semester ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Konzertprogramm meist englischsprachiger Musik und prägt so seit mehr als 30 Jahren die Heidelberger Kulturszene.Der Chor versteht sich als anspruchsvoller Kammerchor und besteht aus ungefähr 30 Sängerinnen und Sängern aus der Region Rhein-Neckar. Markenzeichen des Chors ist neben der hohen musikalischen Qualität sein Mut zu außergewöhnlichen Projekten jenseits des üblichen Repertoires.
Die Reihe Kunst der Chormusik
Die wunderbare Akustik und die schöne Atmosphäre der Stadtkirche Durlach werden von zahlreichen hervorragenden Gastchören geschätzt, die hier in den vergangenen Jahren auftraten. Diese Tradition möchte Kantor Johannes Blomenkamp mit der Reihe Kunst der Chormusik pflegen. Unter diesem Titel präsentiert er dem Karlsruher Publikum Chormusik vom Feinsten. So gastierten bisher u. a. die Philippine Madrigal Singers, der Kammerchor cantemus dresden oder schon mehrfach das Studio Vocale Karlsruhe. Professorinnen und Professoren wie Anne Kohler oder Bernd Stegmann der renommierten Kirchenmusik-Hochschulen Detmold und Heidelberg konzertierten mit ihren jeweiligen Chören ebenfalls in der Kunst der Chormusik. Darüber hinaus gelang es mit der Landesjugendkantorei Baden, dem Chor des Evangelischen Seminars Maulbronn und der Christophorus Kantorei Altensteig gleich drei hervorragende Jugendchöre für ein Konzert in Durlach zu begeistern.
Veranstaltungsort
Veranstalter